Angebote

Ich berate und unterstütze Sie gerne auf dem bereichernden und aufregenden Weg zu Ihrem Assistenzhund. Es gibt dabei verschiedene Möglichkeiten:

Selbstausbildung

In der Selbstausbildung übernehmen Sie in ihrem Haushalt die Erziehung und Versorgung des Hundes. Der Welpe kommt direkt vom Züchter in ihr Zuhause, wo er als angehender Assistenzhund zunächst eine spannende und artgerechte Junghundzeit erlebt. Seine Bedürfnisse (Spielen, Kontakt zu Artgenossen und Ruhezeiten) stehen im Vordergrund. Mit meiner Unterstützung durch regelmäßige Trainingsstunden durchläuft er im ersten Lebensjahr eine ganz „normale“ Grunderziehung und wird zudem an die Umwelt gewöhnt (Stadtleben, Verkehrsmittel, verschiedene Tiere, Menschenmengen etc.). Mit ca. 12 Monaten beginnt das gezielte Training der Aufgaben, die er für seinen Assistenznehmer erlernen soll.

 

Nach Abschluss der Spezialausbildung findet eine Prüfung durch einen unabhängigen Assistenzhundetrainer statt.

 

Diese findet frühestens mit 18 Monaten, in der Regel mit 2 Jahren statt.

Es ist auch möglich, ihren schon vorhandenen Hund zu ihrem Assistenzhund auszubilden. Geeignet sind Hunde verschiedenster Rassen, die eine hohe Bereitschaft mitbringen, mit dem Menschen zu arbeiten. Zunächst wird die Eignung des Hundes getestet. Hier sind folgende Kriterien von Bedeutung:

  • Gesundheit
  • Gefestigtes Wesen
  • Hervorragende Sozialisation
  • Aufgeschlossenheit
  • Hohe Toleranzschwelle
  • Geringer Jagdtrieb
  • Will to please (das bedeutet, ihr Hund ist absolut interessiert daran zu gefallen und mit seinem Menschen zusammenzuarbeiten)

 

Sind diese Kriterien erfüllt, wird ein Trainingsplan, mit den zu erlernenden Aufgaben erstellt. Nach Abschluss der Spezialausbildung findet eine Prüfung durch einen unabhängigen Assistenzhundetrainer statt.

Vorteil der Selbstausbildung ist, dass es keinen Halterwechsel gibt. Zudem sind die Kosten deutlich geringer.

Fremdausbildung

In der Fremdausbildung lebt der angehende Assistenzhund beim Assistenzhundetrainer und durchläuft die gleiche Ausbildung wie in der Selbstausbildung. Je nach Situation lernt der Hund seinen zukünftigen Assistenznehmer schon in der Junghundzeit oder erst zum Abschluss der Ausbildungszeit kennen. Im zweiten Lebensjahr startet spätestens das gezielte Training mit den zu erlernenden Aufgaben für den Hund.

 

Um den Übergang zum zukünftigen Halter für den Hund behutsam und sorgfältig zu gestalten, finden vorab regelmäßige Besuche und Trainings mit dem Assistenznehmer statt. Auch wenn der Hund in sein neues Zuhause zieht, findet zunächst eine weitere Begleitung statt, um das Zusammenleben zwischen Assistenzhund und Assistenznehmer zu unterstützen.

 

Nach Abschluss der Spezialausbildung und Einarbeitung des Mensch-Hund-Teams findet eine Prüfung durch einen unabhängigen Trainer statt.

Kombination

Auch eine Kombination aus Fremd- und Selbstausbildung ist möglich. Dies könnte z.B. so aussehen, dass der angehende Assistenzhund in seiner Ausbildungszeit schon stunden- oder tageweise oder wochenendweise zum Assistenznehmer geht.

Assistenzhunde-Team-Prüfung

Zum Abschluss der Assistenzhundeausbildung ist eine Prüfung des Mensch-Hund-Teams unabdingbar, um final Zugang zu allen öffentlichen Gebäuden zu erhalten. Ein Zertifikat gibt Geschäftsinhabern, Arbeitgebern, Fluggesellschaften, Praxisinhabern, Schulen, etc. die Sicherheit, dass der Assistenzhund sich angemessen und zuverlässig im öffentlichen Raum verhält. Zudem soll das Mensch-Hund-Team in der Prüfung demonstrieren, dass es gemeinsam die Hindernisse des Alltags bewältigen kann und dass der Hund in seinem jeweiligen Einsatzgebiet ausreichend geschult wurde.

 

Die Abschlussprüfung erlaubt dem Assistenzhund den offiziellen Start in den Dienst.

Voraussetzungen

Nicht zu vergessen:

Wichtige Voraussetzungen, um einen Assistenzhund zu bekommen:

  • Sie oder ihr Kind leiden unter einer körperlichen oder psychischen Behinderung
  • Sie oder ihr Kind haben einen Schwerbehindertenausweis
  • Sie mögen Hunde 😉
  • Sie sind trotz ihrer Behinderung in der Lage den Grundbedürfnissen des Hundes nachzukommen (regelmäßig
  • Gassi gehen, soziale Hundekontakte, Tierarztbesuche etc.)
  • Sie verfügen über die finanziellen Mittel einen Hund zu halten (Ausstattung, Futter, Tierarzt, Versicherung, etc.)
  • Ihre Wohnung ist groß genug, bzw. die Hundehaltung ist erlaubt
  • Es gibt Personen, die den Hund im Verhinderungsfall zeitweise übernehmen
  • Die Finanzierung der Assistenzhundeausbildung ist gesichert
  • Geduld!

 

Preise

Eine Trainerinnenstunde (Dauer 60 Minuten) kostet 70,00 Euro zuzüglich eventueller Fahrtkosten,
(unabhängig davon, ob es sich um ein Beratungsgespräch, einen Hausbesuch, einer Testung oder einer Trainingsstunde handelt).