Aktuelles

Hier finden Sie in unregelmäßigen Abständen Fotos und Informationen von verschiedenen Hunden während ihrer Ausbildung zum Assistenzhund.
Von Januar 2020 bis Juli 2021 finden Sie ausschließlich den Werdegang von Assistenzhund Luke.

 

Um gut im Straßenverkehr zurecht zu kommen, muss Luke ordentlich "bei Fuß" laufen. Das ist für einen Hund eine eher unnatürliche Gangart und erfordert viel Konzentration. Luke macht das im Prinzip sehr gut. Schwierig ist es noch, wenn unerwartet sich schnell bewegende Reize auftauchen, z.B. eine Katze, Skateboardfahrer oder ein Ball. Hier üben wir noch mit Luke, auch diese Reize auszuhalten und auszublenden.

Bei diesem Beispiel merkt man, wie aufwendig manche Trainings sind, da eine zweite Person für die Durchführung des Trainings nötig ist.

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.....oder auch nicht?  Seit einer Woche lebt Lukes Halbschwester Fee bei uns im Rudel, die auch als Assistenzhündin ausgebildet werden soll. Während wir Menschen uns wahnsinnig über diesen süßen kleinen Welpen freuen, hält sich Lukes Begeisterung zunächst in Grenzen. Da kommt jemand und beansprucht liebgewonnene Ressourcen (Ruheplätze, Spielsachen, Streicheleinheiten, Aufmerksamkeit) für sich und hält sich noch nicht mal an die Hausregeln! In den ersten beiden Tagen ist Luke entsprechend nicht besonders freundlich zu ihr. Jetzt ist es an uns Menschen, für Struktur und Ordnung im Rudel zu sorgen. Wir genießen dabei die erste Woche mit Fee und auch Luke findet immer mehr Gefallen an seiner frechen kleinen Schwester, die ihren großen Bruder definitiv anhimmelt.

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Nachdem Luke nun schon tageweise ganz hervorragend in seiner zukünftigen Familie aufgenommen wurde und er sich dort pudelwohl fühlt, wird es Zeit für das Spezialtraining. Gemeinsam mit Jonah soll Luke zukünftig den Straßenverkehr meistern. D.h. Luke läuft konzentriert neben Jonah und muss sich zunächst an Jonahs "Gehstil" gewöhnen. Luke bleibt an JEDEM Bordstein stehen, bis Jonah ihm das Signal "Okay" zum Überqueren der Straße gibt. Wir starten diese ersten gemeinsamen Übungen in einer ruhigen Wohngegend zunächst mit wenig Autoverkehr. Jonah macht seine ersten Erfahrungen, wie es ist, mit Hund und deutlich sichtbarer Kenndecke unterwegs zu sein: ein ca. 8-jähriges Kind sagt zu seinem Vater: "guck mal, da ist ein Polizeihund!" :-)

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Bis zum Sommer, wenn Luke endgültig zu Jonah und seiner Familie zieht, wird er regelmäßig dort zu Besuch sein. Die Familie kümmert sich rührend um ihn, bietet ihm Spiel, Spaß und Entspannung. Er hat sogar schon einen neuen Hundefreund gefunden. Wie die Mutter von Jonah, die Französin ist, sagt: "Luke hat bei uns la belle vie!"

Da freue ich mich für Luke!

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Luke lebt nun schon knapp über ein Jahr bei uns. So verbringen wir schon das zweite Mal die Ostertage zusammen im Bergischen in unserem Landhäuschen.

Unglaublich was ein Hund innerhalb eines Jahres alles lernt und wie viele Nerven er kostet. So viele angeknabberte Socken, Schuhe, Schnürsenkel, Stifte, Fernbedienungen, so viele Tempotaschentücher, die er komplett aufgefressen hat, so viel Gebell, schlaflose Nächte, Anspringen, so viele Tierarztbesuche (Luke hat alle "Kinderkrankheiten" im ersten Lebensjahr voll ausgekostet...).

Sorgen und Freude liegen nahe beieinander, denn Luke ist dabei immer fröhlich, ein "Springinsfeld", der mit viel Energie und Lebendigkeit für gute Stimmung sorgt und sich auch gerne die eine odere andere Schmuseeinheit bei seinen Bezugspersonen holt. Mit Geduld, Konsequenz und viel, viel Training hat Luke die Grundlagen gelernt, die er für seine Aufgabe als Autismusassistenzhund bei Jonah braucht.

Für Jonah wird er ein bester Freund, eine emotionale Stütze sein, gemeinsam mit ihm den Straßenverkehr meistern, und ihm Unterstützung und Hilfe sein während eines "Meltdowns". Seit Oktober besteht jetzt schon der Kontakt zu Jonah und seiner Familie, dadurch hat sich bereits viel Vertrauen entwickelt.

Einige Monate bleibt Luke noch bei uns. Rückblickend sehen wir ein ereignisreiches, teilweise anstrengendes und intensives Jahr, in dem Luke uns viel Freude bereitet hat.

 

 

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